Kernaufgaben

Aufforstung

Mit gezielten Pflanzungen soll die Wiederansiedlung der Arven im Rheinwald weiter vorangetrieben werden.

Schützen

Schutz der bestehenden Arvenbestände vor Wildfrass.

Zusammenarbeit

Neben der praktischen Naturschutzarbeit streben wir eine enge Zusammenarbeit mit der einheimischen Bevölkerung, mit Förstern, Jägern und den zuständigen Behörden an.

Informieren

Wir setzen uns zum Ziel, die Öffentlichkeit mit Informationen und Aufklärung auf die Empfindlichkeit der Natur- und Kulturlandschaft des Rheinwalds zu sensibilisieren.

Organisation

Der Verein „Arven für’s Rheinwald“ ist im Sinne des schweizerischen ZGB organisiert und besteht aus Nachkommen von Theodor Gerber, Familienmitgliedern, Einzelmitgliedern und Gönnern. Die Mitgliederzahl liegt bei 35 Personen, wobei 25 Mitglieder sich aktiv bei Anlässen beteiligen.

Mit einer Spende helfen Sie uns, vielfältige Projekte umzusetzen.

IBAN: CH22 8080 8002 2033 4238 9

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Vorstand

Der Vorstand besteht aus Christoph Gerber (Präsident), Andreas Gerber (Vizepräsident), Fabian Gerber und Roswitha Gerber.

Christoph Gerber

Christoph Gerber

Fabian Gerber

Fabian Gerber

Andreas Gerber

Andreas Gerber

Roswitha Gerber

Roswitha Gerber

Projekte

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Durch eine aktive oder passive Mitgliedschaft unterstützt du den Verein “Arven für’s Rheinwald”.

Anmeldung

Aus unserem Blog

In unserem Blog findest du Berichte über unsere Arbeitseinsätze sowie wissenswerte Artikel im Zusammenhang mit Arven, dem Rheinwald oder dem Klimawandel.

Arbeitseinsatz vom 12. September 2026

Von Christoph Gerber am 13 September 2026

Eigentlich stand für unseren 5. Arbeitseinsatz das Pflanzen der im kantonalen Forstgarten in Rodels reservierten Arven und Lärchen auf dem Programm. Doch die Natur hatte andere Pläne. Trotz vereinzelter Gewitter war der Boden im Tröswald in der Tiefe staubtrocken. An den nach Süden exponierten Hängen wären die zarten Pflänzchen im Nu verdurstet, weshalb wir unseren Arbeitsort kurzentschlossen ins Nimmeliweiss verlegten. Unter den acht hochmotivierten Helferinnen und Helfern durften wir an diesem Tag auch ein neues Gesicht begrüssen. Wir alle freuten uns, Cristina Fisler kennenzulernen. Als Regionalforstingenieurin ist sie für das Rheinwald zuständig und damit für unsere Projekte eine wichtige Ansprech-person.

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Arbeitseinsatz vom 7. August 2026

Von Christoph Gerber am 8 August 2026

Es zeichnete sich ab, dass es ein strenges Wochenende werden würde. Noch vor Beginn der Hochwildjagd wollten wir die beiden Alpen Alt Stafeli und Halte vom herumliegenden alten Zaunmaterial befreien. Andreas, Norbert und ich stiegen daher schon am Freitag zur Alp Alt Stafeli hinauf. Der halbstündige Fussweg über die steilen, mit Alpenrosen, Grünerlen, Wacholdersträuchern, Farnen und Blacken bewachsenen Hänge waren unsere erste Herausforderung. Wo kann ich den nächsten Fuss platzieren, ohne auf einem nassen Stein auszurutschen oder in ein tiefes Loch zu gleiten? Schnell machte sich im nassen, hohen Gras in unseren Wanderschuhen die Feuchtigkeit bemerkbar.

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Arbeitseinsatz vom 13. Juni 2026

Von Andreas Gerber am 14 June 2026

Bei warmem und trockenem Wetter treffen wir uns in Hinterrhein: Tamara, Beth, Silvina, Tanya, Damian, Jack, Guido, Markus und Andreas. Wir wollen die alten und defekten Zäune in der «Halte» abbrechen und die ungeschützten ca. 2 m grossen Arven mit Einzelgittern versehen. Während die Gruppe um Tamara, Silvina, Markus, Guido und Damian aus altem Zaun- und Pfahlmaterial neue Einzelumzäunungen erstellen, reissen Beth, Tanja und Jack mit viel Kraftaufwand die tief in den Alpenrosen eingewachsenen Maschengitter aus dem Boden und tragen diese zu Depots zusammen. Die Motivation ist hoch, die Stimmung ausgezeichnet, und das schallende Lachen der beiden Cousinen weit über die Abhänge zu hören. Leider gibt die in die Jahre gekommene Motorsäge ihren Geist plötzlich auf, weshalb die Umzäunungsarbeiten nicht weitergeführt werden können. Somit vereinen wir uns zu einem grossen Team, welches auch nach der Mittagspause die Rückbau- und Aufräumarbeiten fleissig vorantreibt. Der alten Aluminiumleiter, welche zum Übersteigen des Zauns gedient hatte, schenkt Jack ein neues Leben, indem er diese in seinem Garten zum Einsatz bringen wird.

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Arbeitseinsatz vom 2. Mai 2026 mit anschliessender HV

Von Christoph Gerber am 4 Mai 2026

Am Samstagmorgen versammelten sich 14 motivierte Helferinnen und Helfern am Bord der A13 bei Nufenen, um die inzwischen grösser gewordenen Arven mit Einzelumzäunungen zu schützen. In kleinen Gruppen wurden Pfähle in den Boden gerammt, Dachlatten verschraubt, Maschendrahtgitter zugeschnitten und montiert sowie Flächen gejätet und getrimmert. Nach der langen Winterpause war die Freude am gemeinsamen Anpacken deutlich spürbar. Bis zur Mittagspause waren alle zehn Einzelumzäunungen erstellt und wir genossen den mitgebrachten Lunch an der warmen Frühlingssonne. Am Nachmittag führte uns der Einsatz in den Tröswald. Dort wurden die jungen Bäumchen von Bewuchs befreit und Äste für zukünftige Pflegearbeiten beiseite geräumt. Eine kurze Bestandesaufnahme zeigte, dass rund 50 Prozent der gepflanzten Bäumchen den Winter überstanden haben und bald austreiben werden. Die abgestorbenen Exemplare sollen im September ersetzt werden. Laut MeteoSchweiz war der vergangene April der trockenste und wärmste seit Messbeginn - keine einfachen Bedingungen für die jungen Pflanzen.

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